Eine Herkunftsmutter
Zur Freigabe genötigt
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»Kinder gibt man nicht weg!«
 
   
So lautet das kategorische Urteil der meisten Menschen, wenn sie erfahren, dass jemand sein Kind zur Adoption freigegeben hat. Was sie selten hinterfragen, ist die Geschichte dieser Rabenmütter und -väter dazu.
      
Die Entscheidung zu solch einem Schritt ist leider nur sehr selten tatsächlich der freie Wille der leiblichen Eltern und mit etwas mehr Bedacht, könnten vermutlich sehr viele Adoptierte in ihren eigenen Familien aufwachsen, anstatt weggegeben zu werden.
     
Selbst betroffen als Raben- oder Schattenmutter, kann die Betreiberin dieser Seite aus eigenen Erfahrungen berichten, was Adoption bedeutet – besonders für die im Abseits unserer Gesellschaft stehenden Herkunftsmütter und -väter. Sie und ihre Tat werden nach der Freigabe ihrer Kinder in der Regel totgeschwiegen – so lange, bis ihre ehemaligen Kinder nach den leiblichen Müttern und Vätern suchen. Leider beginnt hier ein weiteres Drama, denn nicht alle Adoptierten bekommen die Unterstützung bei ihrer Herkunftssuche, die ihnen von Gesetzes wegen eigentlich zustehen würde.
    
Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über das Tabuthema Adoption, welches von unserer Gesellschaft bis heute meistens unter den Teppich gekehrt wird.
 
 
 
 
   
 
  
   
   
Erstellt am:  26.06.2010
Letzte Aktualisierungg: 01.01.2012